An die Leipziger Bundestagsabgeordneten

Als Betroffene haben wir uns sehr intensiv mit dem „Entwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG)“ - Drucksache 19/6337 befasst. Auch wenn wir die positive Absicht des Gesundheitsministeriums nachvollziehen können, die Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz verkürzen zu wollen, so sehen wir, dass die jetzige Fassung an den Realitäten vorbeigeht. Betroffen brauchen nicht irgendeinen Therapeuten, sondern sie gehen ein ganz besonderes empathisches Verhältnis ein. Das Problem der Unterversorgung mit Therapeuten lässt sich nicht über ein Terminservicegesetz regeln. Weisen Sie als Leipziger Abgeordnete das Gesetz an das Fachministerium zurück und nehmen sie Einfluss, dass nicht Lobbyisten sondern Betroffene dazu gehört werden sollen.